Führen mit Kopf – die fünf Aufgaben

Der Kopf fragt: "Was muss ich tun?" Er steht für die fünf Aufgaben einer Führungskraft, für das, was sie tun muss. Nur, wenn Sie diese Aufgaben zuverlässig erfüllt, wird ihre Führung wirkungsvoll. Die Aufgabe, Menschen zu fördern, steht im Zentrum von Führung und Führungskräfteentwicklung, denn auch die anderen Aufgaben dienen nicht nur dem Zweck, funktionierende Prozesse zu schaffen. Leading Simple© liefert alle wichtigen Instrumente der Mitarbeiterführung immer unter der Maxime wirkungsvoller Personalentwicklung und des menschlichen Reifungsprozesses.

1. Menschen fördern

Führen bedeutet nicht, andere so zu behandeln, wie diese es gerne hätten oder wie es der Führungskraft angenehm wäre. Es bedeutet, andere so zu behandeln, dass sie sich entwickeln.“

Im Fördern ihrer Mitarbeiter hat die Führungskraft eine dienende Funktion. Sie dient dem Ziel, jeden an die Spitze seiner Leistungsfähigkeit zu führen. Damit das gelingt, muss der Leader seine Mitarbeiter richtig fordern. Das ist eine hohe Kunst, die einen scharfen Blick für den einzelnen erfordert. Wie im Sport: Das beste Training belastet den Muskel mehr, als er normalerweise leisten würde, um einen Anpassungsprozess nach oben auszulösen. Tut man zu viel, reagiert der Muskel mit Verletzung.

Leading Simple© befähigt die Führungskraft, jeden Mitarbeiter richtig einzuschätzen: Auf welcher Entwicklungsstufe steht er, welches ist der nächste Schritt, und was ist zu tun, um ihn einzuleiten.

Die Führungskraft versteht, dass menschliche Gleichbehandlung und fachliche Gleichmacherei etwas ganz Verschiedenes sind. Sie trifft die individuell richtigen Entscheidungen für jedes Mitglied ihrer Mannschaft und schafft ein Klima des Wachstums für jeden. 

2. Unternehmenszweck erfüllen

Einer Führungskraft ist bewusst: Es geht primär darum, die Unternehmensidee umzusetzen und zugleich Profit zu erwirtschaften. Menschliche Entwicklung und Geschäftserfolg gehen Hand in Hand.

Jedes Unternehmen dient einer höheren Idee, mit der es sein Geld verdient. Diese Idee ist oft abstrakt. Ein Hersteller von Autoreifen etwa stellt nicht einfach nur Pneus her, sondern möchte Autos effizienter und sicher machen. Diesen Geist des Unternehmens muss die Führungskraft verinnerlichen und in allem vorleben, was sie tut. Sie liefert ihren Mitarbeitern damit einen wichtigen Anker zur Identifikation.

Und weil diese Idee dazu dient, Profit zu erwirtschaften, muss jedes Tun auch ein wirtschaftliches Handeln sein, das konsequent nach innen und außen durchgehalten wird. So sorgt die Führungskraft dafür, dass alle Mitarbeiter von der Unternehmensidee begeistert sind und aus freien Stücken wirtschaftlich mitdenken und handeln.

3. Systeme schaffen

Die Königsfrage einer Führungskraft lautet: Wie mache ich mich überflüssig, während die Ergebnisse immer besser werden? Die Antwort führt zu den fünf Aufgaben, in deren Mittelpunkt das Schaffen von Systemen steht.

Es wird immer unvermeidlich sein, Menschen direkt zu führen. Effektiver ist jedoch indirekte Führung über verlässliche und effiziente Systeme. Diese erlauben, Abläufe wirkungsvoll festzuschreiben, ohne dass es beständiger Eingriffe durch die Führung bedarf. Das meint Leading Simple©, wenn es sagt, dass es das höchste Ziel einer Führungskraft sein muss, sich selbst überflüssig zu machen. Wer sich Freiräume vom direkten Führen schafft, gewinnt Zeit für kreatives Durchdenken und strategische Aufgaben.

Durch Leading Simple© erfährt die Führungskraft, was Systeme sind, wo sie sich einsetzen lassen und wie sie funktionieren. Ein System beginnt mit einer Idee, die möglichst einfach sein muss. Danach wird das System einem Testlauf unterzogen und kann im Erfolgsfall multipliziert werden. Systeme erhöhen den Unternehmenswert durch ihre Effizienz. Sie machen es schwächeren Mitarbeitern leichter, Leistung zu erbringen und bieten Leistungsträgern eine Plattform, um noch besser zu werden. 

4. Delegieren

Delegieren ist die Fähigkeit, Aufgaben so zu übergeben, dass die Führungskraft mit der Qualität dessen, was zurückkommt, zufrieden ist. Die Einstellung „ich mache es lieber selbst“ ist eine Bankrotterklärung an die Fähigkeit, andere zu entwickeln.

Die Botschaft von Leading Simple© ist eindeutig: Aufgaben dürfen nicht auf zu hoher Ebene erledigt werden. Das betrifft einerseits die Führungskraft selbst, die Freiräume für Führungsaufgaben, Strategie und Unvorhergesehenes behalten muss. Das betrifft aber auch die fähigsten unter den Mitarbeitern, deren Zuverlässigkeit nicht zur Überlastung durch Kleinigkeiten führen darf. Die Aufgabe muss immer an einen Mitarbeiter delegiert werden, der weder unter- noch überfordert ist.

Interne Weiterdelegation ist nicht erlaubt. Die Führungskraft kennt ihre Mitarbeiter und entscheidet, wer eine Aufgabe angemessen erledigen soll. Jeder Mitarbeiter trägt die Verantwortung für seine Aufgaben gegenüber seinem Leader. Nach außen aber steht die Führungskraft für die Erfüllung gerade. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Mitarbeiter ihren Aufgaben erfolgreich nachkommen.

5. Kontrollieren

Transparenz und Kontrolle werden von Führungskräften gelebt und geliebt. Je mehr eine Führungskraft Kontrolle als Hilfe zur Zielerreichung versteht, desto mehr schätzen es seine Mitarbeiter, kontrolliert zu werden.

Kontrolle zu erfahren ist keine Pflicht des Mitarbeiters, sondern sein Recht. Naturgemäß nimmt das Instrument der Kontrolle in Leading Simple© einen breiten Raum ein. Kontrolle ist immer eine Aufgabe der Führungskraft. Aber Kontrolle entfaltet ihre Stärke nur dann, wenn sie offen, inhaltlich transparent und regelmäßig erfolgt. Heimliche Kontrollen als pures Machtinstrument zerstören das Vertrauen der Mitarbeiter in ihr Unternehmen und liefern keine Orientierungshilfe zur Leistungssteigerung.

Kontrolliert werden sowohl die Kompetenz als auch das Engagement des Mitarbeiters. Die Kompetenz ist messbar in den Ergebnissen, die erzielt werden. Das Engagement kann nur subjektiv, darf aber nicht willkürlich beurteilt werden. Delegierte Aufgaben können anhand der gemachten Vorgaben kontrolliert werden. Für regelmäßige Aufgaben sieht Leading Simple© eindeutige Kontrollkriterien vor, die gemeinsam mit dem Mitarbeiter festgelegt werden. Schriftliche Berichte der Mitarbeiter helfen, die Kontrolle zu systematisieren und die Mitarbeiter zur Selbstverantwortung zu führen.

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